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Letzte Aktualisierung: 13. November 2008 |
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Herzlich Willkommen auf der offiziellen Homepage von Tossens |
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Duale Strategie Center Parcs und Sunparks - Pressemitteilung unter Center Parcs // 3. Aktionstag in Tossens - Sensationelle Leistung der Tossenser Bürger!! // Spiel- und Abenteuerfest ein voller Erfolg // Prellballer mit einem Super 2. Platz // |
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“Tossenser Originale“ – und “was sie sich geleistet haben“. Originale – sind das nicht etwas wunderliche Leute? Nein, es sind Menschen, die sich ihre Eigenart bewahrt haben und die man nicht über einen Kamm scheren kann und sollte.
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Familie Gröne Es gab in Tossens an der Hohen Straße “Grönes Gasthof“. Der Eigentümer war Anton Gröne. Er betrieb eine Schank- und Speisewirtschaft. In dem Saal von “Grönes Gasthof“ fanden hin und wieder Tanzveranstaltungen statt. Die Familie Gröne spielte selbst zum Tanz auf: Vater Anton Trompete, Tochter Henny Geige und Tochter Hertha Klavier. Regiert wurde dieses Trio von Mutter Hanne. Sie passte genau auf, dass alles seine Richtigkeit hatte, auch war sie für ihre gute Küche bekannt. Am besten gelang ihr die “Fleischbrühe“. Wenn sie eine Einladung aussprach, betonte sie stets: “Es gibt frische Fleischbrühe“. Im ganzen Ort hieß sie “Hanne Dusendpund“. Diesen Spitznamen hatte ihr eine besondere Angewohnheit eingebracht. Sie kaufte immer, egal, ob Kohlen, Brikett oder Kartoffeln, 1000 Pfund. Im plattdeutschen also “dusend Pund“. Heinrich von der Dovenmühle Uhrmacher Heinrich von der Dovenmühle hatte ein steifes Bein, dass er immer etwas schräg hielt. Er war ein “Philosoph“, seine Rede war: “Das Leben ist schön, aber teuer. Man kann es auch billiger haben, aber dann ist es nicht mehr so schön!“. Ernst Vogeler Der Sattler Ernst Vogeler wurde von allen Kindern nur “Onkel Ernst“ genannt. Mit seinem wallenden weißen Haar erinnerte er an den Dichter Gerhard Hauptmann. Er war lange Mitglied des Tossenser Gesangvereins, in späteren Jahren Ehrenmitglied des Butjadinger Sängerbundes. Ernst Vogeler arbeitete in seiner Werkstatt meistens bei offenem Fenster und sang dabei aus voller Kehle. Wenn er durchs Dorf ging, summte er eine Melodie vor sich hin. Das brachte ihm den Spitznamen “Butjenter Nachtigall“ ein. Georg Esselbach Apotheker Georg Esselbach kannte die Wirkung aller Medikamente und Heilkräuter und wusste sie im Krankheitsfall bei Mensch und Tier richtig anzuwenden. Er braute in seiner “Hexenküche“ Mixturen und Tinkturen, mischte Pulver und stellte selbst Zäpfchen her, rührte Salben gegen allerlei Leiden zusammen und fabrizierte Rattengift und Viehwaschmittel gegen Läuse. Eine Kasse führte er nicht. Alle Einnahmen steckte er in seine Jackentasche. Wenn er durchs Haus ging, rührte er mit einer Hand darin herum und erfreute sich am Klingeln der Münzen. Bei jedem, der ihn um Rat und Hilfe bat, erkundigte er sich zuerst: “Wieviel Geld hast bei dir?“. Und der Preis des Medikaments war immer gleich mit der Summe, die der Betreffende bei sich hatte. |
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